“Langsamfahraktion” – mach mit!

Hallo zusammen,

wir möchten das Thema der Langsamfahrten aufgrund des Posts von Sven Kempe nochmal aufgreifen. An sich finden nämlich auch wir, dass das eine gute Idee wäre. Wir waren diesbezüglich auch schon tätig, leider mit einer negativen Antwort:

Auszüge aus dem Antwortschreiben der Polizei Köln bezüglich des von A.i.d.T gestellten Antrages „Langsamfahrt“:

„…stufe die geplante Aktion als eine Versammlung ein…“ „…Die Verkehrsteilnehmer, die hinter Ihren LKW fahren, würden (…) selbst Teil Ihrer Versammlung werden. So wie Ihnen das Recht auf Versammlungsfreiheit zusteht, haben jedoch alle übrigen Verkehrsteilnehmer das Recht, an einer Versammlung nicht teilzunehmen…“ „…Wenn Sie die geplante Aktion durchführen würden, wäre zumindest mit der Eröffnung eines staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens zu rechnen, das wahrscheinlich in einer Anklage enden würde…“

Das heißt im Klartext, eine Langsamfahraktion nach dem Vorbild der Niederländer ist hierzulande verboten!

Aber spinnen wir den Gedanken mal weiter aus. Wir legen einen Tag fest, an dem wir nur 50/70 fahren. Was würden wir erreichen? Wen würden wir erreichen? Den Unmut der (ca. 750.000) Kollegen, die noch nichts von der Actie gehört haben? Unnötige, gefährliche Überholmanöver? Schimpfende PKW-Fahrer, bei denen wir ja eigentlich für Verständnis für unsere Probleme werben wollen? Möchten wir das?

Was spräche dagegen, einfach „nur“ vorschriftsmäßig zu fahren. 60/80. Nicht schneller, aber auch nicht langsamer. Verantwortungsvoll. Die Kollegen über CB-Funk aufklären und animieren „mach mit, mit dem Klischee des hirnlosen Kamikaze-LKW-Fahrers aufzuräumen“. Und das Ganze mit dem Actie-Aufkleber am Heck, damit man eine Linie erkennen kann. Das wäre eine Aktion, die ohne ins Illegale abzudriften einen ähnlichen Effekt hat und die auch guten Gewissens durchgeführt werden kann.

Also, lasst uns zusammen das Bild des Fahrers verbessern, lasst uns unseren Stellenwert in der Gesellschaft steigern, damit uns die Bevölkerung auch zuhört.

Gemeinsam, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Das Logo

HT-rund-HG-schwarzAus gegebenen Anlass wurde die Farbe “rot” komplett aus dem Logo entfernt, und im gleichen Atemzug für spätere Vorhaben auf ein quadratisches Maß gebracht.

Ich bitte alle Mitglieder, das alte Logo ab sofort nicht mehr zu verwenden, sondern nur noch das nebengezeigte, welches auch hier heruntergeladen werden kann.

Hells Truckers – All for one, and one for all!

Neues Feature: Chat, Privatchat

chatLiebe Hells Truckers, Angehörige und Gäste.
Die Website der Hells Truckers verfügt nun neben einem Forum auch über einen Chatroom!

Der Chat ist genau wie das Forum und die Facebookgruppe komplett öffentlich, jeder ist herzlich willkommen mitzumachen.

Sollte nicht die Chatseite aufgerufen sein, sieht man den Chat auch rechts in der Seitenleiste – zwar nicht so komfortabel wie die Chatseite selbst, aber so sieht man schon beim ersten Aufruf, ob sich was getan hat. ;)

Im Chat soll diskutiert werden, sich ausgetauscht werden mit allem, was bei Facebook nicht passt, oder aber die Ursprungsposts verfremden würde.

Links seht Ihr die derzeit angemeldeten User, bei einem Klick auf diese Namen startet Ihr einen nicht öffentlichen Privatchat mit diesen.
Bei einem Klick auf den Namen im Chat-Nachrichtenfenster antwortet Ihr dem betreffenden User.
Mit einem Klick auf “Klang” schaltet Ihr den Benachrichtigungston bei neuen Mitteilungen aus.
Den Usernamen ändert Ihr ganz einfach durch Eingabe Eures Wunschnamens unten über dem Eingabefeld.

So, und nun viel Spaß im Chatroom, es gelten die gleichen Regeln wie für das Forum und der Facebookgruppe!

Sicherheit im Straßenverkehr

Die Sicherheit im Straßenverkehr ist ein typisch deutsches Schlüsselwort, damit auch Medien mal über ihren Tellerrand schauen – mit Lohndumping, miesen Arbeitsbedingungen und Co. kriegt man eine deutsche Medienanstalt nicht gelockt!

Sicherheit, wie erreicht man die?
Da gibt es zum einen die Möglichkeit, ganze Berufszweige als unfähig abzustempeln und an Stelle von fähigem Personal dann Assistenzsysteme verpflichtend einzuführen.
Das ist die derzeit aktuelle Masche von EU und Wirtschaft, bloss nicht nachgeben, bloss nicht ein- und zugestehen, dass in den Speditionsfirmen etwas mächtig daneben läuft und die Regierungen dieses nicht nur zulassen, sondern auch noch fleißig unterstützen.

Dann gäbe es die Möglichkeit, das sogenannte Fahr- und Fachpersonal nicht nur zu schulen, und zwar realitätsnah, sondern es zudem in der täglichen Arbeitsanforderung zu entlasten!
Jawohl, entlasten. Ein in Deutschland tätiger Berufskraftfahrer hat täglich zwischen 9 und 11 Stunden Pause, dazwischen steht er nahezu pausenlos unter Dauerstrom!

LKW steuern, in viel zu engen Betriebshöfen rangieren, beladen, entladen, sichern, Frachtpapiere erstellen und checken, Routenplanung, Staus, rücksichtslose Verkehrsteilnehmer, Polizei- und BAG-Kontrollen, ständiges Ankämpfen gegen Vorurteile, Parkplatznot, egozentrische Vorgesetze, wochenlanges Fernbleiben von der Familie, zu kleine LKW-Fahrerhäuser, Nachtfahrerei, Schlafen auf lauten Straßen und Rastplätzen, das bei Temperaturen jenseits der 30°, und das alles zu einem Lohn, der auf die Stunde umgerechnet fast immer im sittenwidrigen Bereich tendiert.

Was tut der Staat dagegen? Er unterstützt durch weitere Lockerungen der Kabotageregelungen (Kabotage regelt, wieviele Transporte ausländische Unternehmen in DE tätigen dürfen, bevor sie wieder ins eigene Land zurück müssen) diesen Dauerstress, das Lohndumping, und die immer größer werdende Kluft zwischen den Kollegen! All das sind Faktoren, die ein LKW-Fahrer auf deutschen Straßen belasten und beschäftigen, ständig begleitet von Zukunftsangst und Müdigkeit, was die Sicherheit im Straßenverkehr massiv gefährdet!

Die Hells Truckers gründen sich derzeit neu in einem Verein, um diesen Faktoren massiv entgegen zu wirken,
den Medien zu zeigen, was die WAHREN Gründe sind,
den Automobilclubs zu zeigen, wie sich die eigenen Schäfchen verhalten,
dem Staat zu zeigen, dass die unterste Akzeptanzgrenze nicht nur erreicht ist, sondern schon unterschritten ist,
und den Firmen zu zeigen, dass die Loyalität deutscher Kraftfahrer ihre Grenzen hat!

Preiskämpfe, auf dem Rücken von Fahrern ausgetragen, schaden auf langer Sicht nicht nur dem Gewerbe selbst, sondern auch dem Verbraucher, und erst Recht dem Verkehr und der Sicherheit.

Mehr Menschlichkeit zeigen !!!

Ich sag es mal mit einem Video, Teddybär Kanal eins vier …

Mag sein, dass das in der heutigen Zeit kitschig wirkt, aber genau das brauchen wir wieder.
Kollegen, die sich Zeit nehmen für andere, die der Öffentlichkeit zeigen, dass auch wir “nur” Menschen sind.
In diesem Sinne …