Die Facebookgruppen

In den letzten Tagen kam es in den Gruppen der Hells Truckers durch absolut erkenntnisresistente Kraftfahrer anderer Gruppen zu leichten Revolten, die den Zusammenhalt auf eine harte Probe gestellt haben und die Einsicht brachte, dass es auch Kraftfahrer gibt, die sich nicht um einen Grad ändern wollen, die sich selbst über alles andere stellen und einen ziemlich großen Spaß daran haben, Unruhe zu stiften und Gruppierungen zu spalten, weil sie den Sinn derer nicht begreifen – daraus wurden nun Konsequenzen gezogen!

Die Hells Truckers wollen als Familie agieren, und damit das funktioniert, wird nun nicht mehr jeder sofort zur großen Familie zugelassen. Dafür kann man sich bei diversen Leuten und Admin anderer FB-Gruppen bedanken, die einem den Dreck unter dem Fingernagel nicht gönnen und mit Beschimpfungen, Beleidigungen, Verleumdungen und Unterstellungen falscher Tatsachen nur so umsich schmeissen – Gutes und was man nicht versteht (oder verstehen will), hat der Deutsche schon immer gerne bekämpft!

Ab sofort müssen sich neue in einer Vorgruppe für mindestens 30 Tage “bewähren”, bevor sie dann durch einen Admin zur Hauptgruppe hinzugefügt werden. Dieses wurde durch die Hells Truckers so bestimmt, ist also keine Laune eines Admin oder mir.

Diese Vorgruppe nennt sich “Hells Truckers Censored”, hat die gleichen Regeln wie die Hauptgruppe, und nur dort werden Anträge auf Aufnahme akzeptiert.

Dieses Wechseln von Vorgruppe zur Hauptgruppe erfolgt immer am ersten Wochenende eines Monats, wenn bis dahin die Zugehörigkeit mindestens 30 Tage beträgt.

Es sei noch am Rande erwähnt, dass es kein Recht auf Zugehörigkeit gibt, und die Gruppenregeln verbindlich sind und bleiben. Wem das nicht gefällt, hat bei den Hells Truckers nichts zu suchen! Wir haben ein Ziel, und an dem wird nicht gerüttelt!

“Langsamfahraktion” – mach mit!

Hallo zusammen,

wir möchten das Thema der Langsamfahrten aufgrund des Posts von Sven Kempe nochmal aufgreifen. An sich finden nämlich auch wir, dass das eine gute Idee wäre. Wir waren diesbezüglich auch schon tätig, leider mit einer negativen Antwort:

Auszüge aus dem Antwortschreiben der Polizei Köln bezüglich des von A.i.d.T gestellten Antrages „Langsamfahrt“:

„…stufe die geplante Aktion als eine Versammlung ein…“ „…Die Verkehrsteilnehmer, die hinter Ihren LKW fahren, würden (…) selbst Teil Ihrer Versammlung werden. So wie Ihnen das Recht auf Versammlungsfreiheit zusteht, haben jedoch alle übrigen Verkehrsteilnehmer das Recht, an einer Versammlung nicht teilzunehmen…“ „…Wenn Sie die geplante Aktion durchführen würden, wäre zumindest mit der Eröffnung eines staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens zu rechnen, das wahrscheinlich in einer Anklage enden würde…“

Das heißt im Klartext, eine Langsamfahraktion nach dem Vorbild der Niederländer ist hierzulande verboten!

Aber spinnen wir den Gedanken mal weiter aus. Wir legen einen Tag fest, an dem wir nur 50/70 fahren. Was würden wir erreichen? Wen würden wir erreichen? Den Unmut der (ca. 750.000) Kollegen, die noch nichts von der Actie gehört haben? Unnötige, gefährliche Überholmanöver? Schimpfende PKW-Fahrer, bei denen wir ja eigentlich für Verständnis für unsere Probleme werben wollen? Möchten wir das?

Was spräche dagegen, einfach „nur“ vorschriftsmäßig zu fahren. 60/80. Nicht schneller, aber auch nicht langsamer. Verantwortungsvoll. Die Kollegen über CB-Funk aufklären und animieren „mach mit, mit dem Klischee des hirnlosen Kamikaze-LKW-Fahrers aufzuräumen“. Und das Ganze mit dem Actie-Aufkleber am Heck, damit man eine Linie erkennen kann. Das wäre eine Aktion, die ohne ins Illegale abzudriften einen ähnlichen Effekt hat und die auch guten Gewissens durchgeführt werden kann.

Also, lasst uns zusammen das Bild des Fahrers verbessern, lasst uns unseren Stellenwert in der Gesellschaft steigern, damit uns die Bevölkerung auch zuhört.

Gemeinsam, denn nur gemeinsam sind wir stark.